Kenia - Safari heißt Reise

22-04-2016 13:11

Kenia ist ein Land der Gegensätze. Von den ewigen Weiten der Masai Mara bis zum schneebedeckten Gipfel des Mount Kenya, vom Victoriasee bis zu den Traumstränden der Küste bietet das Land eine einzigartige, landschaftliche Vielfalt. Seine Bewohner sind in der Regel sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Auch wenn es ihnen oft viel schlechter geht, scheinen die Menschen hier fröhlicher zu sein als in Deutschland.

Kenia kann aber auch traurig sein. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, wodurch auch hier der Sextourismus verbreitet ist. 80% der Menschen in Kenia haben Aids. Kenia liegt in Ostafrika und grenzt an den Südsudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Nairobi. Mit Regen ist das ganze Jahr über zu rechnen. Die Wahrscheinlichekit nass zu werden ist jedoch in der Zeit von März bis Mai sowie Oktober bis Dezember höher als in den anderen Monaten. Aus diesen Angaben läßt sich schließen, dass unser Sommer auf jeden Fall eine gute Reisezeit für die Küste Kenias ist. Im Landesinneren und in den Nationalparks ist es frischer, vorallem nachts. Möchte man von Deutschland aus an der Küste Urlaub machen, erreicht man in etwa 8 Stunden Flugzeit den Zielflughafen in Mombasa. Man sollte sich vor seinem Urlaub in Kenia genau erkundigen welche Impfungen und ggf. Malariaprophylaxen von Vorteil wären. Schöne Urlaubsorte mit weißen Stränden sind zum Beispiel Bamburi Beach und Diani Beach. Von hier hat man auch die Möglichkeit mit einem Sammeltaxi (Matatu) den Haller Park zu besuchen, wo man selbständig Giraffen füttern, Krokodile, Nilpferde und riesige Landschildkröten bestaunen kann. Über Kenia sollte man wissen, das man in diesem Land nicht unbedingt Strandurlaub machen kann sondern man muss es als Badeurlaub bezeichnen. Es liegen kaum Touristen und keine Einheimischen am Strand, da es dort nicht üblich und nicht gewünscht ist leichtbekleidet am Strand zu liegen. Durch Händler am Strand wird man auch viel angesprochen.Deshalb lohnt es sich auch von den Küstenorten aus eine Safari in einen der vielen Nationalparks zu machen. Auf dem Weg zu den Nationalparks durchquert man Mombasa und setzt mit einer der großen Fähren über. Man muss mit etwa 4 Stunden Fahrzeit rechnen. Ein großes und tierreiches Reservat ist die Masai Mara, welche aber ab Nairobi am besten zu erreichen ist oder per Flugzeug ab Mombasa. Safaris werden zum Beispiel angeboten in den Tsavo East NP und Tsavo West NP. Im Tsavo East NP kann man auch Nashörner bestaunen. Der Tsavo West NP zeichnet sich aus u.a. durch viele Elefantenherden, Zebras, Wasserbüffel, Giraffen und auch Löwen, sowie wunderschönen rot-braunen Sand der in der Sonne leuchtet. Bei guter Sicht kann man den Kilimandscharo erblicken. An einigen Nationalparks grenzen die Wohngebiete der Ureinwohner Kenias an, die Masai. Ein Erlebnis ist es, im Park zu übernachten! Zum Beispiel in der schönen Salt Lick Lodge im Tsavo West NP. Dies ist eine Stelzenlodge welche eine natürliche Wasserstelle besitzt und man kann Tag und Nacht ganz nah beobachten, wie Elefanten und Wasserbüffel zum trinken kommen. Einen Urlaub in Kenia vergisst man nicht!