Amsterdam

22-08-2017 10:34

Käse, Fahrräder und eine für unsere Ohren lustig klingende Sprache – wir verbinden diese Dinge mit den Niederlanden. Doch die Hauptstadt unserer Nachbarn hat weit mehr zu bieten als das.

Grachten, unzählige Museen, geschichtsträchtige Orte wie das Anne-Frank-Haus, Kunst und Königspalast – doch auch das ist nur ein kleiner Ausschnitt einer vielfältigen, lebendigen Stadt.

Im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen ist Amsterdam recht überschaubar und doch einzigartig. Allerdings steht die Stadt in Hinblick auf historische Sehenswürdigkeiten, weltberühmte Museen und schillerndes Nachtleben der Konkurrenz in nichts nach. Amsterdam bietet alle Vorteile einer Metropole und ist dabei dennoch überschaubar und gemütlich. Dem Klischee von Grachten, Coffee-Shops und Rot-Licht-Viertel ist die Hauptstadt unserer niederländischen Nachbarn längst entwachsen. Internationales Flair verzaubert jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher, weil für jeden Geschmack etwas geboten wird. Rundfahrten auf den Grachten, Besuche von Museen und Shopping, aber auch Abendunterhaltung – Amsterdam kann alles. Dank der Überschaubarkeit der Stadt sind die Wege kurz und sollten sie doch einmal länger sein, dann sind die öffentlichen Verkehrsmittel eine gute Alternative.

 

Amsterdam liegt am Zusammenfluss von Amstel und IJ, die direkt in das Ijsselmeer münden. Der Hafen ist dank des Nordseekanals direkt mit der Nordsee verbunden. Wasser spielt eine große Rolle in der Stadt, denn unzählige Grachten durchziehen die Stadt und sorgen für ein maritimes Flair.

 

Zu den wohl bekanntesten Museen Amsterdams gehört das Rijksmuseum. Es widmet sich den Künsten, dem Handwerk und der Geschichte. Eine große Sammlung der Malerei aus dem Goldenen Zeitalter und eine umfassende  Sammlung asiatischer Kunst und Werke der niederländischen Geschichte. Im Museum lassen sich etwa 8000 Ausstellungsstücke bestaunen. Neben all diesen Kostbarkeiten vergangener Zeiten, zeigt das Museum auch Werke von Rembrandt, wie „Die Nachtwache“,  „Selbstporträt als Apostel Paulus“ und „Die Judenbraut“

Auch berühmte Werke von Jan Vermeer wie „Dienstmagd mit Milchkrug“, „Die kleine Straße“ oder „Der Liebesbrief“ kann man im Museum ebenso betrachten.

Der wohl bekannteste Künstler der Stadt, Vincent van Gogh, bekam selbstverständlich auch ein eigenes Museum in  dem seine Werke ausgestellt werden. Zu bewundern sind seine Werke „Gemüsegärten auf dem Montmartre“,  „Vincents Schlafzimmer“, „Selbstporträt vor Staffelei“ und „Feld unter Sturmhimmel“. Doch auch die impressionistischen Werke seiner Zeitgenossen Manet, Monet und Gauguin wie „Die Hafenmole von Boulogne“, „Windmühlen in der Nähe von Zaandam“ und  „Mangofrüchte“ sind im Van Gogh Museum zu bestaunen.

Wer nach all der Kunst und Kultur etwas anderes sehen möchte, ist bei Heineken Experience gut aufgehoben. In einer ehemaligen Brauerei bietet der Bier-Riese eine interaktive Führung mit anschließender Verkostung.

Zu guter Letzt empfehle ich eine Radtour und eine Grachtenrundfahrt. So abgedroschen dieses Touri-Programm auch klingen mag, mit dem Boot und dem Fahrrad lässt sich die Stadt aus der Sicht eines Bewohners erleben. Ist es nicht das was wir auf Reisen erleben möchten – Echtheit und Ursprünglichkeit.